An dieser Stelle finden Sie eine Auswahl von Hollenbergs Exlibris Werken.

Bucheignerzeichen, Blätter ursprünglich bescheidenen Formats wurden auf den vorderen Spiegel der Einbanddecke geklebt und das Buch so auf „geschmackvolle Weise“ (Zitat Walter von Zur Westen) als Eigentum einer bestimmten Person bezeichnet.

Als „einen der vortrefflichsten Meister intimer Landschaftskunst, die trotz ihrem Realismus doch reiche Stimmungswerte vermittelt und dabei auch noch genügend dekorativen Charakter zu wahren weiß“ bezeichnet Braungart Felix Hollenberg (Zitat nach Richard Braungart, Neue Deutsche Exlibris. München, Hanfstaengl o.J. (1913), S. 27) Er schreibt weiter: „Seine graphisch wie inhaltlich ungemein reizvollen Blätter (meist mit Motiven aus dem Neckartal und dessen Umgebung) sind von einer fast einzig dastehenden Klarheit und Wahrheit der Schilderung, die bei aller Exaktheit und Detailfreudigkeit sich doch nie ins Kleinliche verliert. Wer diesen Künstler einmal lieb gewonnen, behält ihn als Freund fürs Leben.“ Die Sammler von Exlibris organisierten sich im 19. Jahrhundert in Vereinen, von denen der bedeutendste um 1900 der Exlibris Verein Berlin war. Er hatte um 600 Mitglieder aus aller Welt und gab die Zeitschrift „Еxlibris, Buchkunst und angewandte Grafik“ heraus. Der Vorsitzende ist um 1900 Regierungsrat Walter von Zur Westen.

Das erste Exlibris überhaupt schuf Felix Hollenberg 1898 für den Mäzen Freiherr Franz Koenig-Fachsenfeld, etwa 60 weitere Exlibris für zahlreiche Kunden des gehobenen Bürgertums folgten in den nächsten über 20 Jahren. Die Galerie zeigt eine kleine Auswahl seiner Exlibris aus dem Besitz des Stadthistorischen Zentrums Dinslaken.

 

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